Rebozo: Ein Tuch aus Mexiko macht den Unterschied

Doula Geburtsbegleitung Kerstin Rohrer in Augsburg, Friedberg, Gersthofen, Neuburg an der Donau, Ingolstadt, Donauwörth, Nördlingen

Eine deutsche Schwangere wird häufig mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen ihrer Umwelt konfrontiert. Einerseits soll sie ihre Schwangerschaft bei einem Arzt regelmäßig überwachen lassen und sich bestenfalls im Krankenhaus ‚von ihrem Kind entbinden‘ lassen. Andererseits hört sie vielleicht auch den Ausspruch „Du bist schwanger und nicht krank.“ Vor allem, wenn es darum geht, die Frau möge doch bitte weiterhin genauso belastbar bleiben wie zuvor.

Eine mexikanische Schwangere indessen geht regelmäßig zu ihrer Hebamme und verbringt ein paar angenehme Stunden gemeinsam mit ihr. Die Frauen sprechen über die Schwangerschaft und die Familie. Der Zustand von Mutter und Kind wird selbstverständlich auch kontrolliert und zum Schluss erhält die Schwangere eine entspannende Massage. Und zwar berührungslos – mit einem Tuch! Dieses Tuch heißt Rebozo und jede mexikanische Frau besitzt mindestens eines dieser handgewebten, bunten Tücher.

Die Rebozo-Massage kann ‚von der Wiege bis zur Bahre‘ angewendet werden und hat wirklich unheimlich viele Facetten. In der Schwangerschaft lockert sie die Muskeln durch sanfte Vibrationen, öffnet das Becken, schenkt ein wundervolles Körpergefühl. Selbstverständlich kommen diese positiven Schwingungen auch beim Baby an. Das Ergebnis ist eine friedvolle und ausgeglichene schwangere Frau, die mit ihrem Körper und dem Baby in Kontakt ist. Typische Beschwerden des Bewegungsapparats entwickeln sich erst gar nicht oder zumindest nicht so ausgeprägt. Bereits vorhandene Probleme mit dem Rücken oder der Symphyse können behandelt werden.

Unter der Geburt kann die Massage mit dem Tuch auf dem Ball schmerzlindernd wirken. Die Schwangere findet jedenfalls Entspannung, was den Geburtsverlauf positiv beeinflusst und sogar einem Geburtsstillstand entgegenwirken kann. Hebammen können mithilfe des Rebozo auch Einfluss auf die Kindslage nehmen.

Am Ende des Wochenbetts kann das ‚Closing the Bones-Ritual‘ angewendet werden. Dabei wird die Wöchnerin in mehrere Tücher gehüllt. Dabei wird ihr Körper wieder „geschlossen“. Diese Übergangszeremonie hilft auch, mit der Schwangerschaft & der Geburt abzuschließen und kann gestaute Gefühle und Baby Blues auflösen. So befreit, fällt die Annahme der neuen Situation leichter und der neue Lebensabschnitt wird mit Freude empfangen.

Dass seit einiger Zeit auch Frauen außerhalb Mexikos von dieser wundervollen Technik profitieren dürfen, ist den beiden Niederländerinnen Mirjam de Keijzer und Thea von Tuyl zu verdanken. Mirjam hat mich in einem Rebozo-Grundkurs in den Zauber der mexikanischen Tuchmassage eingeführt. Von Herzen gerne wende ich Rebozo nun im Rahmen meiner Doula-Arbeit an – in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett. Sprich mich gerne darauf an ♡

Kaufen könnt Ihr die wunderschönen, farbenfrohen Tücher hier.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s