5 Geheim-Tipps für die letzten Tage vor der Geburt

Doula Geburtsbegleitung AugsburgIrgendwann kommt Tag X. Alles ist erledigt. Die Kliniktasche steht fertig gepackt im Flur. Vielleicht ist der errechnete Termin auch bereits um ein paar Tage überschritten. Die Vorfreude verwandelt sich so langsam in Ungeduld. Und die Zeit zieht sich wie ausgelutschter Kaugummi.

Lass dir die letzten Tage vor der Geburt bloß nicht vermiesen. Halte Dich lieber an meine 5 Geheim-Tipps für die letzten Tage vor der Geburt:

  1. Highlights
    Egal, ob Du schon ein Kind zuhause hast oder Du Dein erstes Baby erwartest, so viel Zeit wie jetzt wirst Du erstmal für eine ganze Weile nicht mehr haben. Morgen kann schon alles ganz anders sein, ach was, in ein paar Stunden! Deshalb überlege Dir für jeden Tag ein Highlight, auf das Du Dich wirklich ganz ehrlich freust.
    Geh mit Deinem Liebsten zum Italiener oder ins Kino. Mach einen Friseurtermin aus. Kauf Dir ein neues Buch und lies es in einem Rutsch durch. Triff Dich mit Freundinnen. Oder genieß bewusst die Zeit mit Deinen Kindern, wenn Du bereits Mama bist. Bastelt in Ruhe zusammen. Malt ein Bild fürs Baby oder lass die Kinder Deinen Bauch bemalen.
    Sobald Du merkst, dass der Fokus sehr stark darauf liegt, dass das Baby jetzt endlich geboren werden soll, machst Du eine Liste. Ein Highlight für jeden Tag. Führe sie vom heutigen Tag bis zum Ende des Geburtszeitraums. So entsteht ein Bewusstsein dafür, dass Du nicht mehr alles schaffen wirst, bevor das Baby kommt. Dass die letzten Tage Deiner Schwangerschaft gezählt sind. Und dann freue Dich jeden Tag auf die Dinge, die Du Dir vorgenommen hast. Ungeduld und Frust haben so viel weniger Chance, Dir die Laune zu verderben.
  2. Inneres Gespräch mit dem Baby
    Nur wenige Frauen sind wirklich schon Wochen vor dem errechneten Termin bereit für die Geburt. Das Baby soll bitte erst kommen, wenn die Kinderzimmer-Einrichtung geliefert wurde. Und dann wäre es am besten, wenn noch die Einschulung vom ältesten Kind gut über die Bühne gehen könnte. Und bloß nicht am Geburtstag der Oma. Oft gibt es dann auch noch lange ToDo-Listen, die es abzuarbeiten gilt. Und irgendwann ist endlich alles fertig. Jetzt kann es losgehen. Aber bitte plötzlich. Und dann dauert es. Und dauert und dauert.
    Sprich mit Deinem Baby. Sag ihm laut oder in Gedanken, dass Du nun wirklich bereit bist. Lade es ein, zu Dir zu kommen. Dieses Gespräch, diese Einladung ist gleichzeitig ein Loslassen und ein Einstimmung auf die Geburt. Außerdem betont dieses Ritual, dass das Baby den Zeitpunkt der Geburt bestimmt und lädt Dich selber ein, locker zu lassen und das „Bestimmen-Wollen“ einzustellen. Ganz besonders wichtig ist dies, wenn Du gerne alles planst und mit einem Kontrollverlust nicht gut zurecht kommst.
  3. Geburtsvorbereitung
    Nutze die Zeit für eine intensive Vorbereitung. Du kannst zum Beispiel Atemtechniken verinnerlichen, Fantasiereisen zur Entspannung machen oder Dir Geburtsaffirmationen zurecht legen. Wenn Du das Bedürfnis hast, Dich auch körperlich vorzubereiten, beginne rechtzeitig mit der Damm-Massage, trinke geburtsvorbereitende Tees und nimm regelmäßig ein Heublumendampfbad.
    Wie Du vielleicht weißt, visualisieren Sportler vor bevorstehenden Wettkämpfen ihre gewünschten Leistungen. So kannst Du Dir Deine Wunschgeburt auch immer wieder in Gedanken ausmalen und Dir vorstellen, wie es sein könnte. Wichtig ist, dass Du nur positive Szenen visualisierst. Solltest Du die Geburt betreffend mit Ängsten konfrontiert sein, so sprich bitte mit Deiner Hebamme oder Deiner Doula darüber.
  4. Massage
    Wenn Du die Möglichkeit hast, lass Dich massieren. Ich weiß, dass viele Therapeuten sich nicht so recht an Schwangere herantrauen. Die größte Angst dabei ist, dass eine Massage vorzeitige Wehen auslösen könnte. Nun bist Du aber ja bereits nahe am errechneten Termin des Babies und so kann beispielsweise Dein Partner nichts falsch machen, wenn er Dir sanft den Rücken, die Füße oder das Gesicht massiert. Die körperliche Entspannung wird Dir helfen, auch emotional und psychisch loszulassen, wenn es da noch Themen gibt, die Dich vielleicht belasten oder blockieren. Außerdem wird durch die Berührungen Dein Hormonspiegel positiv beeinflusst.
    Die Therapeutische Frauenmassage auf Basis der Stephenson-Methode des Creative Healing nach Dr. Gowri Motha ist eine besonders sanfte Massagetechnik. Eine TFM-Anwendung ist bestens geeignet, um Dich und Deinen Körper auf die Geburt einzustimmen. Auch einige Doulas sind darin ausgebildet.
  5. Bachblüten
    Eine sanfte Unterstützung bei stark ausgeprägter Ungeduld und anderen emotionalen Ausnahmezuständen während der letzten Tage der Schwangerschaft können Dir Bachblüten sein. Die Bachblüte Nr. 18 Impatiens (Drüsentragendes Springkraut‎) hilft Dir beispielsweise gegen die Ungeduld und die damit verbundene Reizbarkeit. Wenn Du plötzlich Angst vor der Geburt hast, kannst Du auf die Bachblüte Nr. 20 Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) zurückgreifen. Wenn Dich die letzten Tage der Schwangerschaft sehr anstrengen und Du Dich erschöpft fühlst, hilft Dir Bachblüte Nr. 23 Olive bei der Regeneration.
    Tipp für die Geburt: Pack ein Fläschchen der Bachblüten Rescue-Tropfen in Deine Kliniktasche. Solltest Du während der Wehen Kreislaufprobleme bekommen oder zwischendurch panisch werden, können die Bachblüten Dich dabei unterstützen, schnell wieder in Deine Mitte und zu Deiner inneren Kraft zu finden.

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